
Ozon ist eine besondere Abwandlung des Elements Sauerstoff, welches aus 3-atomigen Molekülen besteht. Es hat eine sehr hohe Oxidationswirkung, weswegen es auch als Aktivsauerstoff bezeichnet wird.
Die medizinische Herstellung findet mit Hilfe eines elektrischen Entladungsgenerators statt, 1857 durch Werner v. Siemens entwickelt, durch den medizinisch reiner Sauerstoff geleitet wird.
Die Wirkung im Körper :
Leberentgiftend
Erhöhung des Sauerstoffpartialdrucks im Blut, damit auch in den Organen
Verringerung des Kohlendioxidgehaltes im Gewebe
Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes
Verstärkter Abbau von Zucker, Fetten und Harnsäure
Durchführung der Therapie:
Aus der Vene des Patienten werden ca. 100ml Blut in eine sterile Vakuumflasche gelassen, dort mit einer gerinnungshemmenden Substanz versetzt , in einem schonenden Hergang mit gasförmigem Ozon-Sauerstoff-Gemisch bearbeitet und anschließend per Infusion zurück gegeben.
Die Therapie ist schmerzfrei und ohne Begleiterscheinungen.
Der therapeutische Wirkungseintritt findet in der Regel nach der 4. bis 6. Behandlung statt.
Es werden je nach Symptomen, 6 bis 10 Therapien in einer Kur empfohlen.
In verschiedenen Fällen kann Ozon auch direkt in bestimmte Gewebe gespritzt, oder z.B. in den Darm eingegeben werden.
Wann wird die Ozontherapie eingesetzt?
Bei mittleren bis schweren, arteriellen Duchblutungsstörungen (Raucherbein, Diabetes, Verengung der Herzkranzgefäße, Kopfdurchblutungsstörungen, Tinnitus, usw.)
Bei Krampfaderbelastungen
Bei Arthrosen, Rheuma, Fibromyalgie, generalisierten Entzündungzuständen
Bei Leberschäden
Bei Migräne infolge Durchblutungsstörungen
Bei hoher Stressbelastung und Müdigkeitssyndrom
Als Zusatztherapie bei Krebserkrankungen und Immunschwäche
Hinweis: Ob diese Behandlungsmethode in Ihrem, persönlichen Fall angebracht und ausreichend ist, muss in der Praxis durch Gespräch und Untersuchung fachlich abgewogen werden !